Sonntag, 23. Mai 2010

Kaiserliches Hue

Der Nachtzug bringt uns in 12 Stunden von Hanoi nach Hue. Die ehemalige Kaiserstadt. Alte Tempel, viele Wassergraeben und die verbotene Purpurne Stadt locken. Nur der Kaiser hatte Zutritt - und natuerlich seine ueber 100 Konkubinen...



Durch das Mittagstor (Ngo Mon-Tor) geht's rein in die verbotene Stadt. Das Tor wurde vor 180 Jahren errichtet. In Beijing steht angeblich ein genau gleiches.


Einer der vielen Wassergraeben, die Eindringlinge fernhalten sollten. Die Goldfische, die sich darin tummeln sind mehr als nur gefraessig... Sieht aus wie ein oranger Teppich!


Das Mittagstor von der anderen Seite aus. Es ist das am besten erhaltene Gebaeude. Das Pavillon auf der Steinmauer ist den 5 Phoenixen gewidmet.
Leider wurden die meisten der etwa 40 Tempel und Bauten im Krieg verbombt. Die Restaurationsarbeiten sind noch immer im Gange.

Und nach so viel Kultur lassen wir uns kaiserlich verwoehnen... Der Bambus rechts im Bild ist uebrigens ca. 12m hoch!

Sonntag, 16. Mai 2010

Halong Bay mit Kajak und Velo

Nach aufregendenTagen in Ha Noi geht's nun fuer zwei gemuetliche Tage in die Halong Bay. Imposante Karstfelsen, schoene Buchten, hunderte von Mini-Inselchen, schwimmende Doerfer, schoene alte Dschunken und massenhaft Seafood. Was will man mehr?


Um diesen Koloss sind wir geschippert. Auf den Liegestuehlen mit einem kuehlen Tiger in der Hand. Richtig pompoes!

Wer sieht das Gesicht? Die Nase hat was roemisches :)
Alles klar Schiff bei uns!
Eigener Bungalow mit Strand vor der Nase. Wir fandens prima. Ein Paerchen aus DE beklagte sich ueber das laute Meer in der Nacht. Sonst keine Probleme?!

Wir sind mit dem Radel da... Zwar keine Honda, aber wir kommen trotzdem vorwaerts. Quer durch den Nationalpark auf Cat Ba und von dort zur Faehre retour.

Ha Noi oder 4 Mio. Toeffli

Vietnam, hier sind wir!

4 Mio. Toeffli haben uns in der Hauptstadt Ha Noi willkommen geheissen. Strassen ueberqueren ist gewoehnungsbeduerftig und die Adrenalinausschuettung kommt dabei nicht zu kurz. Aber nach einem Tag machen wir's wie die Vietnamesen. Augen zu, erster Fuss auf die Strasse und schoen langsam rueber. Irgendwer stoppt dann schon oder weicht aus :)


Typischer Toeffli-Parkplatz in Ha Noi. Wer Honda faehrt ist dabei!

Aelteste Pagode beim Westsee. Leider kann man nicht rauf, waere bestimmt eine schoene Rundsicht auf die riesige Metropole.


Und hier hat Onkel Ho (Ho Chi Minh) sein Mausoleum. Streng bewacht von den zwei weiss uniformierten Herren vor dem Eingang. Einmal im Jahr faehrt der Onkel nach Russland und wird frisch praepariert...

Besen gefaellig? Zwischendurch sieht man doch noch Velos in Ha Noi.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Fischers Fritz

Nach Bus und Bootsfahrt auf dem Nam Khan sind wir ganz im Norden von Laos angekommen. Wunderschoene Flusslandschaft, kleine Doerfli, Strom und fliessend Wasser sind Fremdwoerter. Uns gefaellts.

Auf einer Tour haben wir zwei Fischer begleitet und geschaut, dass etwas auf den Tisch kommt :)


Netzwerfen ist so eine Sache... Bis am Schluss sieht's aber ganz elegant aus und zwei Fischli muessen dran glauben.

Nichts an der Angel - aber zum Glueck schon viele Fischli auf den Spiessen hinten. Nur noch warten bis die Glut perfekt ist.

Und so schaut das Resultat aus. Sticky Rice, gegrillter superfrischer Fisch, Farn, Chilli und noch etwas Alibi-Gemuese im Hintergrund. E Guete!

Elefantastisch

Laos ist das Land der 1000 Elefanten. Sie werden vor allem fuer den Holztransport eingesetzt. Weil die Holzindustrie aber ruecklaeufig ist, werden immer mehr Elefanten "arbeitslos". Zurueck in den Dschungel koennen sie nicht, weil sie zu sehr von den Menschen - ihren Mahouts - abhaengig sind. So gibt es in der Umgebung von Luang Prabang einige Camps mit Tieraerzten, in denen die Elefanten ihren Ruhestand geniessen koennen.

Was ein Elefantenfuehrer - ein Mahout - alles wissen muss, um seinen Elefanten zu dirigieren, haben wir im Camp gelernt.

Einmal laut "Sun" rufen und der Dumbo streckt den rechten Fuss aus zum Aufsteigen. Am Ohr packen und raufschwingen. Am Ohr ziehen macht ihm uebrigens nicht weh - hat sein Mahut gesagt.
Also oben bin ich jetzt. Aber wer dirigiert da wen? "Quo" fuer rechts und "Hau" fuer den Vorwaertsgang... Hoffentlich komme ich in keine Elefantenkontrolle...

Nach den Kommandos gibt's Elefantenbelohnung im Fluss. Buerstenmassage (fuer die grauen Riesen) inklusive! Richtiges Dickhaeuter-Wellnessprogramm!

Laotisches Migros

Heute waren wir einkaufen! Auf dem Morgenmarkt von Luang Prabang. Ein farbiges Erlebnis! Von Fruechten ueber Gemuese zu frisch Gekochtem oder noch halb Laebigem. Spannend war's und etwas zu essen gekauft haben wir auch. Feine Fleischbaellchen aus Wasweissichwas mit viel scharf.


Frische Bananen, feine Litschis, gruene Mango, lustige haarige Minifruechtchen, Trauben, Pflaumen, ein Mix aus Grapefruit und Limone... auch Lust auf Fruchtsalat?


Frisch vom Mekong auf den Grill: Fisch + Staebli = Fischstaebli :)


Die Frage stellt sich immer wieder. Was war zuerst? Huhn oder Ei? In diesem Fall wohl eher das Ei...

...weil das Huhn hier schon parat ist fuer Chicken Noodels :)

Mittwoch, 28. April 2010

Laos: Houay Xai - Mekong - Luang Prabang

Zwei Tage haben wir auf dem Mekong verbracht und sind mit dem Slow Boat (Name ist Programm) gemaechlich bis nach Luang Prabang geschippert. Aber wie sind wir ueberhaupt nach Laos gekommen? Schon das war ein Erlebnis. Mit dem Bus in 6 Stunden bis an die Thai/Laos Grenze und von dort dann rueber nach Laos mit einem kleinen Faehr-Boetli. Alles selber organisiert und hat wunderbar geklappt.

So schaut Luang Prabang von oben aus. Das braune links ist der Mekong, der sich vorbeischlaengelt. Luang Prabang ist ein haerziges Staedtchen mitten im laotischen Dschungel.

Und hier ein paar Eindruecke von der zweitaegigen Bootsfahrt. Uebernachtet haben wir auf halber Strecke in Pakbeng. Ein lustiges Nest. Um 9 Uhr abends ist Lichterloeschen. Dann geht der Strom aus.:)

Unterwegs sind ein paar Laotinnen flott am Fischen. Ziemlich erfolgreich, wie man sehen kann.

Es ist Trockenzeit und der Wasserpegel des Mekong ist ziemlich tief. Die Sandbaenke werden in ein bis zwei Monaten nicht mehr zu sehen sein...

Slow Boat ahoi! Es hat recht Betrieb auf dem Fluss der Fluesse!


Auf dem anderen Ufer wartet Laos auf uns. Und hoffentlich viele neue Erlebnisse. Adieu Thailand!

Mit einer solchen Mini-Faehre kommen wir aus Thailand angetuckert. Unsere Rucksaecke haben das Gefaehrt fast zum Kentern gebracht. Der Empfang in Laos ist supernett. Wir haben mit einer Visa-Gebuehr von je 30 Dollar gerechnet. Aber nix da. Fuer nette Schweizer gibt's Visa fuer 15 Tage gratis. Zack einen Stempel mehr im Pass!