Donnerstag, 5. August 2010

Ademerci - das wars!

16 erlebnisreiche, spannende, einzigartige, eindrückliche, horizonterweiternde, lehrreiche und wunderschöne Wochen neigen sich dem Ende.

Die Seelen sind "genährt" und trotz einer gehörigen Portion Wehmut (oder schon wieder Fernweh?) ist es Zeit nach Hause zu kommen. Das Flugi wartet - bis bald in der Schweiz!

Wir freuen uns auf euch.

auf zum alten Gipfel!

Der Machu Picchu - das Hightlight am Schluss unserer Reise. Mit dem Zug reisen wir bis Aguas Calientes. Dann am nächsten Morgen um 4 Uhr Tagwache: Wir wollen den Machu bei Sonnenaufgang erleben. Soviel vorab: früh aufstehen hat sich mehr als nur gelohnt!




Machu Picchu bevor ihn die Touristenhorden "stürmen". Ein paar Stunden haben wir ihn fast für uns allein. :)


Na gut, mit ein paar Lamas müssen wir ihn halt dann doch teilen...


Schnappschuss aus den Ruinen rüber zum Berg, der den Ruinen den Namen gab. Wie die steinerne Stadt von rund 1000 Einwohnern wirklich genannt wurde, weiss man bis heute nicht.



Fühlen uns etwas wie Hiram Bingham - der (Wieder-)Entdecker des Machus - als wir durch die Ruinen kraxeln. Ueber 3000 Treppenstufen gibt es!



Um den Sonnenaufgang zu sehen, wandern wir auf dem Inka-Trail bis zum Sonnentor durch faszinierende Dschungellandschaft mit vielen Orchideen.


Und so sieht der Machu Picchu von oben aus. Fast noch eindrücklicher als aus der Nähe!


Freche Lamas auf dem Camino Inka. Spuckalarm!

Zu Fuss durchs Valle Sagrado

Von Urubamba (ca. 80km von Cusco) aus entdecken wir die Region zu Fuss. Mit "Hühnerbus" und Collectivo gehts Richtung Dörfli Maras. Von Dort aus weiter nach Moray und retour auf Urubamba. Uns gefällts abseits der Touristenmassen!



Aussicht von Unterwegs. Mit Blick auf die Cordillera inkl. Gletscher.



Die Inka-Terrassen von Moray: Hier haben schon die Inkas Mais und Kartoffeln angebaut. Der Höhenunterscheid von der untersten zur obersten Terrasse beträgt 70 Meter. Und jede Terrasse soll anscheinend ein anderes Mikroklima haben...


...darum nennt man die Terrassen von Moray auch "Versuchsanstalt der Inkas". Ein grosses Bauwerk sind sie allemal!


Und damit das ganze noch etwas mystischer wird, fing die Sonne plötzlich an Kapriolen zu machen.



Von Däniken hätte seine wahre Freude an diesem Phänomen gehabt. Uns wars auch ein bizeli mulmig. Vor allem, als dann nebst dem "Sonnenkreis" auch noch ein Regenbogen und "Wolkenkreise" am Himmel auftauchten. Tolles Intermezzo!



Im Dörfli Maras hat es ganz viele uralte Hauseingänge, die auf die Spanische Einwanderung zurückdatieren.


Hartes Esel-Leben auf dem Land...


...und dann die verdiente Pause!

Mittwoch, 4. August 2010

Cuy in Cusco

Vom Altiplano bei Puno bringt uns der Bus auf Cusco. Schreck lass nach, von hier fliegen wir nach Hause! Aber vor dem 6. August bleibt noch genügend Zeit, um die Stadt und Region zu entdecken.


Kathedrale an der Plaza de Armas. Die Spanier haben sie auf den Grundmauern eines Inka-Tempels errichtet.


An der Plaza wimmelt es von kleinen Kafis. Mit etwas Glück haben wir ein Tischli auf einem der Mini-Balköndli ergattert. Zurücklehnen und Leute beobachten - prima!


...über den Dächern von Cusco. Blick aus dem Fenster unseres ersten Hostels (im ganzen waren es drei!)

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Achtung: alle mit Nager-Haustieren lesen auf eigene Verantwortung weiter.
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Vorher: Zwei Cuy (jaja Meersöili!) brutzeln auf den Grill, dazu noch ein paar Alibi-Härdöpfu.


Nachher: Cuy auf dem Teller. Sogar mit Alufolien-Söckli...
Fazit: Gar nicht so übel. Schmeckt wie Hase. PS: Inka Kola darf dazu nicht fehlen!


Abendstimmung über Cusco. Viva el Peru glorioso!

Feste feiern wie sie fallen

Zu feiern gibt es in Peru immer etwas. Je farbiger desto besser. In keinem anderen Land sind wir so vielen feiernden Leuten begegnet - Lebensfreude pur diese Peruaner. Ob das am Inka Cola liegt?

Am 28. Juli feiern die Peruaner Unabhängigkeitstag - hier in Puno am Titicacasee. (@Rita: das sah im Fall fast wie Twirling aus!)


Rausgeputzte Anden-Familie inkl. Baby-Lama und Schäfli. Auch bei der Tracht gilt: je mehr Farben desto besser. Uns gefällts!


Hier wird in Inka-Kleidern getanzt was das Zeug hält. Warum alle Dorfbewohner auf den Beinen sind, haben wir nicht herausgefunden. Als wir reinplatzten hatten schon alle eine Portion Freibier intus... lustig wars!


Voller Tanz-Einsatz vor der Dorfkirche. Der Federhut hat nicht mehr auf dem Kopf gehalten. Kurzerhand unter den Arm klemmen und weiter geht's...

Samstag, 31. Juli 2010

El Condor pasa

Heute geht´s tief runter: bis zu 3000 Meter "ds Loch ab". Und zwar beim Colca Cañon. Der zweittiefste Canyon der Erde. Eindruecklich!


Wir haben grosses Glueck. Die Kondore schrauben sich in die Hoehe. Bis zu drei Meter gross ist ihre Fluegelspannweite. Richtig huebsch sind die Voegel nicht, aber fliegen tun sie wie Koenige!


Bauern kommen zurueck von der Feldarbeit. Hier wird noch von Hand gepfluegt. Ochsen sind da schon die Luxusvariante.


Achtung Vicuña! Auf dem Weg zum Colca Cañon fahren wir durch ein Reservat, wo es von diesen "Wuestenkamelen" nur so wimmelt.


Handarbeit am Colca Cañon. Vielleicht wird die Wolle des Schaeflis spaeter auch zu Kappen verarbeitet?



Inka-Terrassen. Viele davon sind schon mehrere hundert Jahre alt und dienen immer noch dem effizienten Mais- und Kartoffelanbau.

Arequipa: geschüttelt, nicht gerührt

Arequipa - die weisse Stadt - liegt direkt unter dem Vulkan Misti. Ringsherum das trockene Altiplano und Wueste. Nach einer spannenden (aber langen) Busfahrt vorbei an tiefen Canyons und Lagunen mitten im Nichts "landen" wir hier.


Der Misti. Regelmaessig schuettelt er Arequipa und Region durch. Das letzte Mal 2001. Schon die Inkas muessen sich vor ihm gefuerchtet haben: in der Naehe des Kraters wurden Mumien (Opfer an die Goetter) gefunden. Die bekannteste ist "Juanita", die erst 1995 im Eis gefunden wurde und komplett erhalten ist. Sozusagen der Oetzi von Peru. Leider Fotografierverbot. :(


Ausblick von unserer Hostal-Terrasse. Die meisten Haeuser in Arequipa sind aus hellem Vulkanstein gebaut. Darum auch "la ciudad blanca".



Eine Stadt in der Stadt ist das Monasterio Catalina. Frueher ein Kloster fuer Toechter reicher spanischer Familien - heute Freilichtmuseum.



Die Calle Malaga - und wie in Andalusien sieht es hier auch aus!




Und wie viele Boegen findet ihr auf diesem Bild...? :)