Samstag, 24. Juli 2010

Auf den Spuren der Inkas

Die Isla del Sol im Titicacasee ruft: Entlang des Ufers wandern wir von Copacabana 17km und boetlen dann rueber auf die Sonneninsel mitten im See.


Aber zuerst muss ordentlich Staerkung her. Schon Mal so viel Popcorn auf einem Haufen gesehen? Ist uebrigens super fein und die Koerner einiges groesser als zu Hause. Waere DER Kino-Hit.

Nein, wir sind nicht ganz so chic unterwegs wie diese zwei Damen.



Auf dem farbigen Tuch liegen kleine Haerdoepfu zum Trocknen. So koennen sie wesentlich laenger gelagert werden. Der tiefblaue Titicacasee ist uebrigens der hoechste schiffbare See der Welt.


Unterwegs auf einem alten Inka-Weg (ueber Stock und Stein!).


Aussicht entlang des Ufers. Koennte irgendwo am Mittelmeer sein, nicht?


Freundliche Kontaktaufnahme mit Lama. Endete zum Glueck ohne Spuckattacke :)



Und hier ein etwas zameres Exemplar. Lamas sind in Bolivien reine Haustiere. Meistens werden sie als Lasttiere gebraucht. Und manche haben lustige farbige Zoetteli aus Wolle an den Ohren, damit klar ist, welcher Familie sie gehoeren.


Ausblick auf den See durch Eukalyptusbaeume.


Mit einem dieser Booetchen sind wir vom Festland auf die Isla del Sol getuckert. Zum Glueck hatte der See keine grossen Wellen!



Jemand Lust auf Schinken? Bei dieser Aussicht muss er gut sein!

Unterwegs zum See

Raus aus der Stadt - pures Landleben geniessen ist angesagt. Mit dem Bus geht´s von La Paz ins verschlafene Nestlein Copacabana am Titicacasee. Erstaunlich komfortabel ist die Busfahrt - wir haben mit Huehner zwischen den Sitzen gerechnet - aber nichts dergleichen!


Altiplano auf knappen 4000 Meter ueber Meer und im Hintergrund die beeindruckenden Schneeberge.


Unterwegs verkaufen Frauen Snacks - meistens Empanadas mit feiner Fuellung. Diese Dame hier verkauft besonders charmant. Der Giolina-Hut macht´s aus!
Weil Copacabana an Peru grenzt, muessen wir uebers Wasser des Sees schiffen, um auf bolivischem Gebiet zu bleiben. Bus aufs Boot und ruckzuck rueber ans andere Ufer. Reger Faehrbetrieb bei San Pedro...



Et voilà, hier sind wir: Copacabana! Nicht ganz so viel Sandstrand wie der Namesvetter in Brasilien aber trotzdem (oder gerade deswegen?) schoen.


Farbenfrohes Bolivien!