Sonntag, 23. Mai 2010

Dschungelstadt My Son

Raus aus den Federn! Um 5 Uhr startet die Sunrise Tour zur Tempelanlage von My Son. Und macht ihrem Namen alle Ehre...

...auf der Fahrt zu den Tempelruinen aus dem 7. Jahrhundert steht die Sonne noch tief ueber den Reisfeldern.

Die Bauten aus Ziegelsteinen wurden von den Cham errichtet und im Krieg schwer beschaedigt. Die Vertiefung im Vordergrund ist ein Bombenkrater.


Entdeckt wurde My Son 1900 von franzoesischen Archaeologen, die im Dschungel buechstaeblich ueber die vergessenen Bauten stolperten. Waehrend des Krieges suchten Vietnamesen hier Zuflucht und verwendeten die teils hohen Tuerme als Aussichtsposten. Das erklaehrt auch, warum viele der Ziegelsteingebaeude verbombt sind.


Judith in Stein gemeisselt...

Schneiderstadt Hoi An

Wir sind in der Schneider-Hochburg Hoi An angekommen. Kleider auf Mass, das lassen wir uns nicht entgehen. 1x elegante Hose fuer Peschae und 1x Sommerkleid fuer Judith.
1. Mass nehmen
2. Stoff aussuchen (hui es hat sooo viele!)

3. Achtung, fertig, naehen! In 48 Stunden sind die Kunstwerke fertig. 2x Anprobieren inklusive. Hose sitzt und Kleid gefaellt. Beeindruckend!


Nebst Schneiderkunst ist Hoi An auch fuer die vielen bunten Laternen bekannt, die am Abend die Gassen beleuchten. Fast ein wenig wie 1. August :)


Abendstimmung am Thu Bon Fluss. Hoi An hat uns verzaubert.

Kaiserliches Hue

Der Nachtzug bringt uns in 12 Stunden von Hanoi nach Hue. Die ehemalige Kaiserstadt. Alte Tempel, viele Wassergraeben und die verbotene Purpurne Stadt locken. Nur der Kaiser hatte Zutritt - und natuerlich seine ueber 100 Konkubinen...



Durch das Mittagstor (Ngo Mon-Tor) geht's rein in die verbotene Stadt. Das Tor wurde vor 180 Jahren errichtet. In Beijing steht angeblich ein genau gleiches.


Einer der vielen Wassergraeben, die Eindringlinge fernhalten sollten. Die Goldfische, die sich darin tummeln sind mehr als nur gefraessig... Sieht aus wie ein oranger Teppich!


Das Mittagstor von der anderen Seite aus. Es ist das am besten erhaltene Gebaeude. Das Pavillon auf der Steinmauer ist den 5 Phoenixen gewidmet.
Leider wurden die meisten der etwa 40 Tempel und Bauten im Krieg verbombt. Die Restaurationsarbeiten sind noch immer im Gange.

Und nach so viel Kultur lassen wir uns kaiserlich verwoehnen... Der Bambus rechts im Bild ist uebrigens ca. 12m hoch!