Samstag, 31. Juli 2010

El Condor pasa

Heute geht´s tief runter: bis zu 3000 Meter "ds Loch ab". Und zwar beim Colca Cañon. Der zweittiefste Canyon der Erde. Eindruecklich!


Wir haben grosses Glueck. Die Kondore schrauben sich in die Hoehe. Bis zu drei Meter gross ist ihre Fluegelspannweite. Richtig huebsch sind die Voegel nicht, aber fliegen tun sie wie Koenige!


Bauern kommen zurueck von der Feldarbeit. Hier wird noch von Hand gepfluegt. Ochsen sind da schon die Luxusvariante.


Achtung Vicuña! Auf dem Weg zum Colca Cañon fahren wir durch ein Reservat, wo es von diesen "Wuestenkamelen" nur so wimmelt.


Handarbeit am Colca Cañon. Vielleicht wird die Wolle des Schaeflis spaeter auch zu Kappen verarbeitet?



Inka-Terrassen. Viele davon sind schon mehrere hundert Jahre alt und dienen immer noch dem effizienten Mais- und Kartoffelanbau.

Arequipa: geschüttelt, nicht gerührt

Arequipa - die weisse Stadt - liegt direkt unter dem Vulkan Misti. Ringsherum das trockene Altiplano und Wueste. Nach einer spannenden (aber langen) Busfahrt vorbei an tiefen Canyons und Lagunen mitten im Nichts "landen" wir hier.


Der Misti. Regelmaessig schuettelt er Arequipa und Region durch. Das letzte Mal 2001. Schon die Inkas muessen sich vor ihm gefuerchtet haben: in der Naehe des Kraters wurden Mumien (Opfer an die Goetter) gefunden. Die bekannteste ist "Juanita", die erst 1995 im Eis gefunden wurde und komplett erhalten ist. Sozusagen der Oetzi von Peru. Leider Fotografierverbot. :(


Ausblick von unserer Hostal-Terrasse. Die meisten Haeuser in Arequipa sind aus hellem Vulkanstein gebaut. Darum auch "la ciudad blanca".



Eine Stadt in der Stadt ist das Monasterio Catalina. Frueher ein Kloster fuer Toechter reicher spanischer Familien - heute Freilichtmuseum.



Die Calle Malaga - und wie in Andalusien sieht es hier auch aus!




Und wie viele Boegen findet ihr auf diesem Bild...? :)

Schwimmendes Schilf

Warum nicht die eigene Insel bauen, wenn es sonst keine hat? Das haben sich die Uros wohl auch gedacht. Vor Puno schwimmen ihre Schilf-Inseln Marke "Eigenbau" im Titicaca-See.




Mit dem Booetli geht´s von Puno raus auf die ungewoehnlichen Inseln.


Genau aus diesem Schilf sind die Inseln gebaut. Zuerst wir es getrocknet und dann uebereinandergelegt, bis eine Insel entsteht. Wenn die unterste Schilf-Schicht fault, wird oben eine neue nachgelegt.


Kleines Uro-Maedchen auf dem eigenen Boot. Natuerlich auch aus Schilf gemacht!



In diesen Schilf-Huetten wohnen die Uros. Grosse und kleinere gibt´s davon. Und die neueren haben sogar Solarzellen, damit am Abend der TV in der gute Schilf-Stube flimmert.



Staendchen der Uro-Damen. Das war dann doch etwas zu touristisch fuer uns. Aber Schilf-Inseln gibt es schliesslich nur in Puno anzuschauen...